Leistungen in der Pflege

Pflege

Wir möchten unseren Bewohnerinnen und Bewohnern, sowie unseren Kurzzeit- und Tagesgästen als Partner zur Seite stehen, um sie in ihrer Lebensführung zu unterstützen. Dazu gehört nicht nur, daß wir oben genannte Leistungen fachgerecht und ihren Bedürfnissen entsprechend ausführen, sondern auch, daß wir in allen Lebenslagen ein offenes Ohr für sie haben. Wir sind immer bemüht, für ihre Anliegen gemeinsam eine Lösung zu finden.

Qualifizierte Beratung

Qualifizierte Beratung und Zusammenarbeit mit Angehörigen und Betreuern, Ärzten, ambulanten Diensten, Behörden und Einrichtungen.

Therapeutische und rehabilitative Leistungen:

Pflege rund um die Uhr, Grund- und Körperpflege, Behandlungspflege nach Verordnungen des Arztes, prophylaktische Maßnahmen usw.

Soziale Betreuung

Freizeit- und Beschäftigungsangebote, Tagesstrukturierung, Gruppen- und Einzelbetreuung, Förderung von sozialen Kontakten und Kommunikation, Hilfe in Krisensituationen.

Sonstige Leistungen

Angepasste Ernährung, Diäten und Schonkost. Friseur und Fusspflege im Haus. Freie Arztwahl ist in unserem Haus selbstverständlich.

Dauerpflege

Dauerpflege im Wohnbereich

Vollstationäre Pflege für pflegebedürftige Menschen unterschiedlicher Schweregrade mit körperlichen, geistigen oder seelischen Einschränkungen.

Dauerpflege im geschützten Demenzwohnbereich

Betreuungskonzept für dementiell erkrankte alte Menschen:

Besonders „verwirrte“ Menschen brauchen einen Rahmen, der ihnen Sicherheit und Geborgenheit
vermittelt. In einer überschaubaren Umgebung bieten wir einen strukturierten Tagesablauf,
der Kontinuität bietet und Orientierung ermöglicht.

Es soll eine häusliche, anregende und ihren Gewohnheiten aus dem früheren Alltag entsprechende Umgebung und Angebotsstruktur geboten werden.
Dabei wird durch die Verrichtung einfacher und sinnvoller Aufgaben das Selbstwertgefühl gestärkt
und die Akzeptanz der Persönlichkeit gefördert.

Dauerpflege Betreuungskonzept

Bei der inhaltlichen, baulichen und organisatorischen Ausstattung des Wohnpflegebereichs mit 154 Betreuungsplätzen wird der Vorrang des Wohnens besonders berücksichtigt. Das Forum der Senioren versteht sich als Lebensort.

Normalität findet ihren äußerlichen Ausdruck vor allem darin, auch in einer Institution über einen privaten Raum verfügen zu können und diesen auf Wunsch nach eigenem Geschmack mit privaten Möbeln ausstatten zu können. Ein Pflegebett wird zur Verfügung gestellt. Die Bauplanung und die Ausstattung der Einrichtung erfolgten nach modernsten Erkenntnissen. Handlungsleitend für die Art der Pflege und Betreuung ist der Grundsatz der Selbständigkeit und Eigenverantwortung der Bewohner. Die Bewohnerinnen und Bewohner werden nicht als abhängige Hilfeempfänger, sondern als Kunden betrachtet. Eine bewohnerorientierte Pflege- und Betreuungsplanung bildet in der Praxis die Grundlage für ein individuelles Pflege- und Betreuungskonzept. Handlungsleitend ist auch hier ein ganzheitlicher Ansatz, der die psychosoziale Betreuung gleichrangig neben der pflegerischen Betreuung berücksichtigt.

Normalität
im Alltag

Die „Normalität“ außerhalb der Einrichtung ist der Maßstab, an dem sich organisatorische Maßnahmen wie Dienstplangestaltung, Personaleinsatz und die Arbeitsabläufe orientieren.

Insbesondere Dienstbeginn und Dienstende der MitarbeiterInnen, sowie die Essenszeiten bestimmen die Möglichkeit zur Tagesablaufgestaltung der Bewohner.

„Normalität“ erfordert die Schaffung institutioneller Rahmenbedingungen, die ermöglichen, unterschiedliche Lebensstile, Gewohnheiten und Wünsche der Bewohner bezüglich Pflege, Versorgung und Betreuung sowie Alltagsgestaltung zu berücksichtigen. Dies bedingt eine „Individualisierung der Dienstleistung“ und reale Auswahlmöglichkeiten. Wahlfreiheit ist daher ein weiteres herausragendes Gestaltungsprinzip. Dies bezieht sich z.B. auf die Möglichkeit, bei den Mahlzeiten zwischen unterschiedlichen Gerichten bzw. Komponenten wählen zu können, auf die Vielfalt von Beschäftigungsmöglichkeiten oder sozialen und kulturellen Angeboten.

Der Grundsatz „Rehabilitation hat Vorrang vor pflegerischer Versorgung“ ist handlungsleitend. Die pflegerische und betreuerischen Maßnahmen haben die Erhaltung und, soweit möglich, die Wiederherstellung der Fähigkeiten der Bewohnerinnen und Bewohner zum Ziel.

Kurzzeitpflege

Kurzzeitpflege ist eine zeitlich befristete, also nur vorübergehende Betreuung und Versorgung
pflegebedürftiger Menschen in einer stationären Einrichtung. Es schließt eine Lücke zwischen
den bestehenden ambulanten Diensten und der stationären Dauerversorgung in einem Alten- und Pflegeheim.

Die Kurzzeitpflege ist ein Angebot für pflegebedürftige ältere Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen vorübergehende Betreuung und Versorgung benötigen.

Die Pflegekasse beteiligt sich bei Menschen, ab Pflegegrad 2, auf Antrag für längstens 8 Wochen im Kalenderjahr an den Kosten. Genaueres erfahren Sie in der persönlichen Beratung.

Für wen ist Kurzzeitpflege

Das Kurzzeitpflegeangebot richtet sich an ältere Menschen und deren Angehörigen in Viernheim
und Umgebung, die vorübergehend sich oder ihre Angehörige nicht selbst versorgen können oder
Unterstützung benötigen.

  • wenn die pflegenden Angehörigen in Urlaub oder Kur sind
  • wenn die Pflegeperson selbst krank oder aus anderen Gründen verhindert ist
  • wenn Krisen auftreten oder die Pflegeperson überfordert ist
  • wenn Sie nach einem stationären Krankenhausaufenthalt noch Pflege und Unterstützung benötigen
  • wenn bei Ihnen eine kurzfristige Verschlechterung des Gesundheitszustandes eingetreten ist und Sie vorübergehend Pflege benötigen
  • wenn Sie auf einen Platz in einer Rehabilitationseinrichtung oder in einem Pflegeheim warten müssen
  • wenn nach einer Krankheit noch nicht sicher ist, wie weit ein selbständiges Wohnen wieder möglich wird

Ziele der teilstationären Angebote

  • Entlastung der pflegenden Angehörigen bei gleichzeitiger Gewährung bestmöglicher Pflege und Betreuung
  • Wir möchten Pflege und Betreuung individuell sichern und erleichtern
  • Stabilisierung und Verbesserung des Gesundheitszustandes
  • Aktivierung und Rehabilitation
  • Wir möchten Vereinsamung und Isolation vermeiden
  • Wir möchten die Teilnahme am Leben in der Gesamteinrichtung und in der Gemeinde ermöglichen
  • Bei uns wird jeder Gast als Persönlichkeit mit einer eigenen Lebensgeschichte aufgenommen
  • Wir wollen unsere Gäste dabei unterstützen, ihre Selbständigkeit zu erhalten bzw. wieder zu erlangen
  • Wir möchten, daß sich unsere Gäste bei uns wohlfühlen
  • Wir wünschen eine gute Zusammenarbeit mit den Angehörigen

Unsere Besuchszeiten

Montag bis Sonntag 10:00 – 17:00 Uhr
(letzter Einlass 16:45)

Unsere Besuchsregeln 3G+:

Zutritt nur mit zertifiziertem, negativem Schnelltest (max. 24 Stunden alt), oder negativem PCR-Test (max. 48 Stunden alt).
Ein unzertifizierter Test kann bei uns im Haus bis 16.30 Uhr erfolgen und erfordert längere Wartezeiten! Helfen Sie uns und lassen sich vor dem Besuch bei uns testen.
Im gesamten Haus ist Tragepflicht von FFP-2 Masken.
Alle Besucher(innen) müssen sich registrieren.
Die Besuche können nur im Bewohnerzimmer stattfinden.

Situationsbedingt können Besuche auf einzelnen Wohnbereichen,
oder im ganzen Haus kurzfristig verwehrt werden!